Physiotherapieausbildung in Hameln gesichert – Überparteilicher Einsatz zeigt Wirku

 

Die diese Woche bekannt gewordene Entscheidung des Landes Niedersachsen, die Physiotherapieausbildung in Hameln dauerhaft zu erhalten, wird allseits ausdrücklich begrüßt. Die nun erfolgte Kurskorrektur schafft Planungssicherheit für Auszubildende, Lehrkräfte und die kooperierenden Einrichtungen im Gesundheitswesen der Region.

„Die Sicherung der Physiotherapieausbildung ist ein wichtiges Signal für die Fachkräftesicherung im Gesundheitsbereich und für den Bildungsstandort Hameln“, so die Fraktionsvorsitzende der FDP Anke Blume. „Die zwischenzeitlich angekündigte Einstellung hätte die Region strukturell geschwächt.“

Die Kehrtwende des Landes ist maßgeblich dem breiten, überparteilichen Engagement auf kommunaler und regionaler Ebene zu verdanken. Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Parteien sowie kommunaler Gremien hatten sich geschlossen für den Erhalt des Ausbildungsganges eingesetzt.

„Wir haben von Beginn an deutlich gemacht, dass diese Ausbildung für Hameln unverzichtbar ist“, erklärte die Kreisvorsitzende der FDP, Jacqueline Krüger. „Transparenz, öffentlicher Druck und der Schulterschluss über Parteigrenzen hinweg haben letztlich dazu geführt, dass das Land seine Entscheidung überdacht hat. Ein Beweis für die Kraft einer kommunalen sachorientierten Politik“

Gleichzeitig wird betont, dass die nun erfolgte Zusage nur der erste Schritt sein könne. „Die politische Entscheidung ist richtig – jetzt braucht es eine dauerhaft tragfähige Lösung“, so Krüger weiter.

Offen bleiben insbesondere Fragen zur langfristigen Finanzierung, zur organisatorischen Ausgestaltung sowie zu möglichen strukturellen Weiterentwicklungen im Kontext bundesweiter Akademisierungsbestrebungen. Auch Aspekte der Qualitätssicherung und nachhaltigen Auslastung des Ausbildungsganges bedürfen weiterer Klärung.

„Die Region braucht Verlässlichkeit“, heißt es abschließend. „Für die jungen Menschen, die sich für eine therapeutische Ausbildung entscheiden, ebenso wie für die Gesundheitsversorgung im Landkreis insgesamt. Der überparteiliche Einsatz hat gezeigt, dass sich gemeinsames Engagement lohnt – nun muss daraus eine stabile und zukunftsfähige Struktur entstehen.“ erklärte der Vorsitzende der JuLis Hameln-Pyrmont Malte Offensand.

 

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